Vielfalt sichtbar machen

 

Mit den alternativen Stadtführungen können Besucher in Leipzig neue Wege beschreiten und abseits herkömmlicher touristischer Angebote die Stadt erkunden. Leipzig inklusiv eröffnet ungewohnte Perspektiven auf die Messemetropole -
ihre Bewohner, ihre Geschichte und Gegenwart.


Neben ausgewählten Sehenswürdigkeiten stehen die Stadtführer und Stadtführerinnen selbst im Fokus der Führungen.
Ein junger Mensche mit Fluchterfahrung, ein ehemals Wohnungsloser und drei gehörlose Frauen führen durch die Innenstadt von Leipzig. Im Berufsbildungswerk Leipzig und in der ökumenischen Kontaktstube "Oase" werden sie in Workshops auf diese Aufgabe vorbereitet. Qualifikation und individuelle Förderung für Menschen mit Behinderung, Geflüchtete und Menschen in sozialen Notlagen sind Kernziele von Leipzig inklusiv.

 

Stadtführungen in Gebärdensprache gehören leider noch nicht zum touristischen Standartprogramm. Die alternativen Rundgänge zum Kirchentag auf dem Weg in Leipzig werben für mehr Barrierefreiheit in touristischen Angeboten. Leipzig inklusiv macht Vielfalt sichtbar. Menschen in sozialer Not oder Geflüchtete haben eigene Perspektiven auf den städtischen Raum. Diese Sichtweisen sind wertvoll. Die alternativen Stadtführer und Stadtfürerinnen teilen ihr spezifisches Wissen über die Stadt mit den den Besuchern. Das ist für beide Seiten eine bereichernde Erfahrung - Repräsentation und Empowerment für die Führenden und  wertvolle Einblicke in ein vielfältiges und inklusives Leipzig für die Gäste.
 

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